Die Analyse der Sparsummen privater Haushalte in Deutschland zeigt deutlich, wie stark die finanziellen Möglichkeiten zwischen verschiedenen Einkommensgruppen variieren. Je höher das Einkommen, desto höher ist in der Regel auch die Sparquote. Dies bedeutet, dass Haushalte mit höherem Einkommen einen größeren Anteil ihres Einkommens zur Seite legen können.

Im Gegensatz dazu befinden sich die unteren Einkommensgruppen in einer schwierigen finanziellen Lage. Diese Haushalte geben häufig mehr aus, als sie verdienen, und können daher keine Ersparnisse bilden. Die vorliegende Tabelle verdeutlicht diese Unterschiede und zeigt, wie die Sparsummen mit dem Einkommen korrelieren.

Durch die Untersuchung dieser Daten wird die Einkommensungleichheit und ihre Auswirkungen auf die Sparmöglichkeiten privater Haushalte in Deutschland sichtbar.

Sparquoten nach Einkommensgruppen
Sparquoten nach Einkommensgruppen

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Gruppierung der Einkommensgruppen

Die vorliegende Analyse unterteilt die Einkommensgruppen privater Haushalte in verschiedene Prozentgruppen, um die Verteilung der Sparsummen besser zu verdeutlichen. Diese Einteilung ermöglicht eine detaillierte Betrachtung der finanziellen Lage unterschiedlicher Einkommensschichten.

Die Gruppen sind wie folgt gegliedert:

  • Oberstes Prozent: Diese Gruppe umfasst die reichsten 1 % der Haushalte mit den höchsten Einkommen.
  • 96 bis 99 Prozent: Haushalte, die zu den nächsthöheren 4 % gehören, haben ebenfalls sehr hohe Einkommen.
  • 91 bis 95 Prozent: Diese Gruppe umfasst die nächsten 5 % der Haushalte nach Einkommen.
  • 81 bis 90 Prozent: Die Haushalte in dieser Gruppe repräsentieren das obere Mittelfeld.
  • 71 bis 80 Prozent: Diese Gruppe umfasst die Haushalte, die etwas über dem Median-Einkommen liegen.
  • 61 bis 70 Prozent: Haushalte in dieser Gruppe befinden sich knapp über dem Median-Einkommen.
  • 51 bis 60 Prozent: Diese Gruppe umfasst Haushalte, die um den Median herum angesiedelt sind.
  • 41 bis 50 Prozent: Die Haushalte in dieser Gruppe liegen leicht unter dem Median.
  • 31 bis 40 Prozent: Diese Gruppe umfasst Haushalte mit niedrigerem Einkommen.
  • 21 bis 30 Prozent: Haushalte in dieser Gruppe haben ein noch niedrigeres Einkommen.
  • 11 bis 20 Prozent: Diese Gruppe repräsentiert Haushalte mit sehr geringem Einkommen.
  • Untere 10 Prozent: Die ärmsten 10 % der Haushalte haben die niedrigsten Einkommen.

Diese detaillierte Gruppierung zeigt die Unterschiede in den Einkommensmöglichkeiten und verdeutlicht, wie Einkommen und Sparquote miteinander verknüpft sind. Die oberen Einkommensgruppen haben höhere Einkommen, was oft zu höheren Sparsummen führt, während die unteren Einkommensgruppen häufig weniger Einkommen zur Verfügung haben und somit weniger oder gar nichts sparen können.


Die Reichsten können am meisten Sparen

Die Tabelle zeigt die durchschnittlichen Sparsummen privater Haushalte in verschiedenen Einkommensgruppen in Deutschland. Diese Daten basieren auf einer umfassenden Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Verteilung von Haushaltsersparnissen analysiert hat.

Die Ergebnisse verdeutlichen, wie stark die Sparsummen zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen variieren und bieten einen detaillierten Einblick in die finanzielle Situation privater Haushalte.

Prozentgruppen Sparsumme
oberstes Prozent 25411€ Sparsumme
96 bis 99 14031€ Sparsumme
91 bis 95 8478€ Sparsumme
81 bis 90 5542€ Sparsumme
71 bis 80 2244€ Sparsumme
61 bis 70 1248€ Sparsumme
51 bis 60 821€ Sparsumme
41 bis 50 197€ Sparsumme
31 bis 40 -602€ Sparsumme
21 bis 30 -741€
11 bis 20 -1213€
untere 10 Prozent -1213€

Sparsummen und Einkommensverteilung

Die Daten verdeutlichen, dass die höchsten Einkommensgruppen in Deutschland auch die höchsten Sparsummen aufweisen. Das oberste Prozent der Einkommensverteilung spart jährlich durchschnittlich 25.411 Euro.

Im Gegensatz dazu weisen die unteren Einkommensgruppen negative Sparsummen auf, was bedeutet, dass diese Haushalte mehr ausgeben, als sie verdienen.

Diese Unterschiede in den Sparsummen spiegeln die Einkommensungleichheit und die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Haushalte wider.


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